25.9.10

13 Semester

Joah.
Wat soll üsch sachen.
Bei den Vorlesungsszenen aus den ersten paar Semestern habe ich gedacht, wie froh ich doch bin, dass ich damit durch bin. Unglaublich, wie schnell man das vergisst, wie das wirklich ist.  Und zack, war ich wieder im ersten Semester, inklusive Boyfriend und Lernstress. Können die nicht mal Triggerwarnungen auf so Filme drucken?
Ansonsten fängt die Story ziemlich rasch an, klischiert vor sich hin zu sumpfen. Da bleibt sie dann auch. 13 Semester nach zu erzählen ist nun mal recht schwierig, und die nötige Verdichtung ist etwas unglücklich unspektakulär.

Ansonsten ziemlich, äh, komisches, ungenaues Portrait über meinen "Berufsstand". Wie wärs denn mit ein wenig schwarzem Humor? Selbstironie? Provokation? So fühlt sich der Film einfach nur sehr durchschnittlich, brav, ja, deutsch an.
Und alle andern werden sich mal wieder bestätigt fühlen, dass die Studenten ja eh nix schaffen.
Genau.

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