26.2.12

-5-

Langsames Aufwachen auf dem Balkon. Für eine Tasse heisse Schoggi im Pulli reicht die Sonne aus.
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Verschlafener Sonntag, höre mit halbem Ohr Maloney zu.
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Mir gefällt das Gedicht von Neil Gaimann: "I google you". Dazu höre ich Barbara.

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Erster Joggingversuch nach der Kältewelle.

Sonst nichts

25.2.12

-4-

Ein Fünfzigernötli geschenkt bekommen. Beschlossen, es zum Blumenbudget zu ernennen. Deshalb 9 blassgelbe Tulpen auf dem Stubentisch. Sie lassen die Köpfe hängen.
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Zeitaufwändiges Einkaufen. Der Kaffeehändler hat keine Verveine mehr und schickt mich drei Strassen weiter zum Kräuterladen. Dort ist die Clientèle so wie befürchtet. Weniger das Aussehen als denn die Diskussionen. Ich will doch nur Tee.

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Beginne mit Plunderteigherstellung, denn meine Quest für 2012 sind die perfekten Zimtschnecken. DieFüllung wird von Frau Brüllen kopiert, der Butteranteil etwas reduziert, da der Teig ja schon 360 g Butter enthält. Keine Rosinen und Pecannüsse, dafür 125 g Walnüsse. DerTeig ist von essen und trinken . Für mich: 1 einfache Tour und 2 doppelte. Ich werfe das Mehl nicht so elegant auf die Arbeitsplatte wie die Dame im Film. Ausserdem putze ich zwischen den Arbeitsgängen das Mehl auch nicht weg, weil1. Zu faul und 2. muss ich damit eh haushalten, es hat nicht mehr viel.

Gerade mal die Hälfte passt in meinen Mini-Bräter, der Rest wird noch vor dem zusätzlichen Gehenlassen in 4er Portionen eingefroren.
Ansonsten: Fucking success! Ok, Walnüsse muss man nochmal überdenken- Pecan wär wohl besser, Butter kann etwas dezimiert werden in der Füllung, eventuell mit Ei bestreichen. Aber ansonsten schmecken sie endlich,endlich so, wie Zimtschnecken schmecken sollen! YESSSSS!
Wenn die Küche eh schon eingesaut ist, Synergien nutzen: 3 Kartoffeln, 2 Zwiebeln, 1 Handvoll Karotten, 5 Knobli schälen und hacken. Zu ungleichen Teilen in Wok und Kochtopf geben, Wok mit 1 Blumenkohl und einer halblebigen Peperoni zusätzlich Blumenkohlcurry, im Kochtopf mit Radieschengrün zusätzlich eine grosse Portion Gemüsesuppe. Ich bin gerüstet.

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Nachtrag: Fresskoma nach 3 Zimtschnecken. Das Sodbrennen kündigt sich an. Aber die Diskussionen waren super.

24.2.12

-3-

Nach Hause radeln im schönsten Frühlingswetter, die Sonne geht unter. Derweil komisches Durcheinanderschwirren der diversen Internetecken. Im französischen Teil verbreitet LeMonde Panik. Alle rüsten auf, nur die Europäer sind optimistisch. Einmal tief ein- und ausatmen tut allen gut. Das mischt sich dann mit dem amerikanischen Teil, den homesteadern. Normalerweise lese ich nur bei Jenna mit, mehr wegen des anpackenden Pragmatismus denn wegen des theoretischen Hinterbaus. Den verpackt sie jedoch noch relativ gefällig und es fàllt mir leicht, Ideologie und Fiddle auszublenden. Früher hätt ich sie wohl mit dem orgueuil des talentueux verachtet. Heute finde ich es spannend. Doch darum geht es momentan nicht. Denn die Blogroll brachte mich Leuten, die sich auf "doomsday" vorbereiten und deswegen Einmachen lernen (um das mal etwas polemisch auszudrücken.) Was ein Redaktor bei LeMonde und eine Möchtegernfarmerin in den US so alles gemeinsam haben können... Doch geht die Ideologie bei den homesteadern dann auch vielfach dorthin, dass sich jeder selbstversorgen soll. Weil halt, suchen Sie es sich aus: Erderwärmung, Kapitalismus, Mondphasen (sorry). Grundsätzlich unterstützenswert. Doch, was, wenn sich alle selbstversorgen? Da bleibt nicht mehr viel Tag übrig, um Computer zu erfinden, mit denen man von seinen Lernerlebnissen berichten kann. Was mich an den ganzen Überlegungen so stört, ist die nicht hinterfragte Rückkehr zum Alten und Altmodischen. Denn ich gehe davon aus, dass die Leute früher nicht blöder waren als heute. Und das wiederum impliziert, dass es einen Grund gibt. Es gibt einen Grund, weshalb sich Arbeitsteilung seit sehr, sehr langem etabliert hat und nicht jeder einen Stall voller Kühe und drei Getreidefelder besitzt. Um etwas konkreter und vereinfachter zu werden: Es gibt auch einen Grund, weshalb die Leute von Glas- auf Plastikflaschen umgestiegen sind. Wenn ich jetzt also gegen Plastik bin, weil Umwelt, dann bringt es wenig, wieder auf Glas zu setzen, besser ist, ich erfinde ein neues Verpackungsmaterial für Flüssigkeiten, welches die positiven Eigenschaften von Plastik und Glas vereint (Wasserdicht, solid bei Raumtemperatur, einfach formbar, biologisch abbaubar und/oder wiederverwendbar, leicht). Ach, was reg ich mich auf. Auf alle Fälle scheint es so, dass dieses Selbstversorgerbuisness in den US seit einigen Jahren einen Boom erlebt. Und der Kommentar, den ich dazu las (Link verloren... ähem...) meint, dass dies auch rezessionsbedingt sei. And back to doomsday we are, auf eine gewisse Weise. Ach, die Rezession. Die Krise. Das Nachdenken darüber bringt mich dann nahtlos zu meiner deutschen Internetecke wo es sich seit ca 1 Jahr plötzlich schickt, eine Putzfrau für den Privathaushalt zu haben. Das verwirrt mich. Doch scheint mir bringt die Krise es auch mit sich, dass man, wenn man es denn (rezessionsbedingt- es gibt ja nicht nur Verlierer) plötzlich vermag, putzen lässt. Rechtfertigung: Schaffen von Arbeitsplätzen. Ein Geschmäckle bleibt. Und bei manchen angetönten Diskussionen über "das Personal" ist mir so gschmuch in der Magengegend.
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No Knead Bread ist sosolàlà. War viel zu feucht und hat sich mit dem Backpapier verbunden. Nicht ideal. Auch ist 1 TL zerbröselte Frischhefe zu viel, es schmeckt arg durch und somit halt leider nach selbstgemachtem Brot. Nach dem Falten doch gscheiter nochmal gehen lassen, in der Hoffnung, dass es grobporiger wird.
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Bad geputzt. Küche wohlweislich nicht. Man ist ja lernfàhig. 500 g Butter aus dem Tiefgefrierer genommen.
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In einer Fernsehreportage das Ex-Ex-Insitut gesehen. Der Besuch damals war sehr kurz. Das Heimweh heute überraschend gross. Die Leute auf dem Bildschirm nicht gekannt, anderer Fachbereich. Die Gebäude schon.
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Viel Nachdenken über den Naturwissenschaftsbetrieb. Vielleicht kommt da die nächsten Tag noch mehr.

23.2.12

-2-

Wie wenig ich doch zu meinem Glück brauch: Käse,Brot, Apfelsaft. Geht immer.
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Lange Kaffepause mittags. In der Sonne Blödsinn über Nacktfotos erzählen. Braucht es auch. Ansonsten einschläfernder Tag. Gestern waren zwei stressige Dinge erledigt, jetzt anscheinend langsames Erholen.
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No-Knead-Bread zeigt sich kapriziös. Nach einer Nacht auf dem Küchentisch arg blasig an der Oberfläche. Tagsüber im Kühlschrank weiter gegärt. Nach Isas No-Fuss-Methode 2 mal gefaltet, geformt. Erneutes Gehenlassen nur während der Aufheizzeit des Backofens. Mit mikrowellenfestem Deckel zugedeckt. Nach 30 Minuten entdeckt, dass der Deckel nicht backofenfest ist. Immerhin halten sich die gifitgen Dämpfe zurück und der Grossteil des Deckels war eh aus Metall. Dem Brot geht es gut.

22.2.12

-1-

Aschermittwoch 2012: Es wird Frühling: Heute waren die Sprayer zum ersten Mal wieder an der Wand zugange. Auch so ein Zeichen, dass Sprayen mittlerweile völlig Mainstream geworden ist. Die Sprayer haben diese ihre Wand, und wenn sie voll ist, wird sie wieder schön brav mit Deckfarbe eingefärbt, damit die nächsten Kunstwerke Platz finden. Ich mag auch den dynamischen Aspekt, die Wand sieht nie gleich aus. OK, gleichzeitig radeln und Wand studieren ist gefährlich, aber nuja.

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Meine Tomatensauce schmeckt unglaublich lecker, wenn ich das hier mal so sagen darf. Das letzte Stück All American Sehnsuchtskuchen aufgetaut und gegessen.No Knead-Bread angesetzt mit dem  Rest Ruchmehl zusammen mit gewöhnlichem Weissmehl.
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Was mich an diesem ganzen Erwachsenseingedöns so furchtbar anzipft ist diese ganze Optimiererei, die einen unglaublichen Anteil an meiner Zeit und Energie frisst: Welche Krankenkasse, welche Haftpflicht, welcher Handyvertrag etc. pp. Nur um 6 Monate später zu merken, dass eine andere Konfiguration besser gewesen wäre. Oarrrr! Wieso kann man das nicht an jemanden delegieren? ("Hallo, mein Name ist Mlle Diff, isch bin nur ein armes Forscherlein aber isch brauch pörsönäl ässistänt." Mouharhar)

14.2.12

Aujourd'hui

Der englischsprachige Teil meines Internets ist heute ein bisschen verrückt. Valentinstag. Ich verstehe es nicht, weder die Liebesbekundungen noch die frustrierten Einträge. Kulturunterschiede, so gross wie zwischen Unter-und Oberwallis. Nicht verstehen heisst nicht, sich davon nicht auch anstecken zu lassen.
Doch ich habe mir Leute eingeladen, viele Leute, zu mir nach Hause. Tee steht auf dem Tisch. Sie musizieren. Schön, meistens. Die Nachbarn wirds freuen, mal keine Broadway-Arien aus dem ersten Stock. Die Heizung stelle ich dazwischen aus, so heiss ist es in der Stube. Mein Herzerl strahlt.

Und Kuchen gibt es auch.

All American Sehnsuchtskuchen

Weil halt. Basiert auf Meraner. Und ExSchwigermuttiInSpe-Anregungen.

Cakeform ca 22-25 cm, Backpapier hinein.
Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.



200 g Mehl
200 g Kochschokolade, sehr grob gehackt
1 Päckli Backpulver
100 g Zucker
1/2-1 TL Zimt
1 gehäufte Messerspitze Nelkenpulver
1 Messerspitze Muskatnuss, gerieben
1 Prise Salz

3 Eier, verklopft
1 dl starker Kaffee, ausgekühlt
150 g Butter, geschmolzen, leicht abgekühlt

ca 50 g Mischung Pecan-und Walnüsse, grob gehackt


Nüsse auf Backform-Boden streuen.
Restliche trockene Zutaten miteinander vermengen. Loch in der Mitte machen, flüssige Zutaten rein giessen, alles gut verrühren bis ein relativ flüssiger Teig entsteht.

180 Grad, 65-70 Minuten. Hält mehrere Tage. Ist aber eh vorher gegessen weil lecker.

Könnte mit Schoggiglasur perfektioniert werden.

28.12.11

2011

vgl
2007
2008 
2009 
2010
Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
8

Zugenommen oder abgenommen?
zugenommen

Haare länger oder kürzer?
kürzer.


Mehr Kohle oder weniger?
mehr.
Besseren Job oder schlechteren?
gleich

Mehr ausgegeben oder weniger?

wahrscheinlich in total etwas weniger

Mehr bewegt oder weniger?
weniger, jedoch mit erstaunlichen Bewegungspeaks

Erkrankungen dieses Jahr? 
Turboerkältung 1 Woche vor Weihnachten. Ansonsten nix Schlimmes. .Recht gesund also. Spannungskopfschmerzen suck,though.

Der hirnrissigste Plan?
Mich zusammenzureissen.


Die gefährlichste Unternehmung?
In der Millionenstadt mit dem Fahrrad (ohne Helm) über eine der grössten Kreuzungen fahren.
Auf der Arbeit erstaunlicherweise keinen Unfall.

2010 hätte ich gerne verzichtet auf... Motivationssschwierigkeiten.
Die teuerste Anschaffung?
?

Der schönste Moment? 
wohl der Geburtstag, den ich eigentlich alleine verbringen sollte. Doch dann kamen die beiden früher vom Urlaub zurück, es gab einen grossen Salat zum Zmittag bei ihnen auf dem Balkon und ich habe ein Meringue als Geburtstagstorte gekriegt. Improvisiert war alles. Big heart.


Die meiste Zeit verbracht mit?


schlafen. Doofem Seriengedöns/Internet, bis der Kopf schmerzt. Und Arbeiten.

Die schönste Zeit verbracht mit?
Den Freunden. Den befreundeten Arbeitskollegen in der Hauptstadt.


Zum Ersten Mal

Soviele erste Male 2011... Die Eltern in der Wohnung zur Uebernachtung gehabt. Im Januar gewandert. Auf einem Kindle gelesen. Snowgeboardet. Einen Holländer geküsst. Gleitschirm geflogen.Waschmaschinen verglichen. Die Hauptverantwortung getragen. Prag besucht. Ausgiebig mit Klempnern telefoniert. Vormittags ins Kino. Ein E-Book gekauft. Den Ausruck "exploding ovaries" gelesen. Keinen Urlaub im Sommer. Die gefühlten Familienverhältnisse verkompliziert.
Seit langem wieder
Im Auto gekotzt. Gewandert- im Schnee. Namenloses Geknutsche.Musikstunden genommen. In Rage geheult. Gewählt. Die Nacht durchgemacht. Rote Strumpfhosen getragen.Hemmungslos zu Hause gesungen. Verantwortung für Blumen übernommen. Schlafschwierigkeiten. Im Sommer weder am See noch am Meer gewesen. Im Winter auch nicht, fällt mir grad ein.  Einen Führerschein gemacht.

16.12.11

Blogwichtelei 2011

Chère Mademoiselle Différentielle,

voici votre cadeau... En découvrant votre blog, j'ai été totalement ravie de faire connaissance d'une Francophile, poête du palais en plus... Moi-même adepte de la bonne cuisine, je vous offre une recette des plus simples. Elle réunit santé, amour et dévouement... Bref, tout ce qu'un grand-père Bourguignon peut donner à sa petite fille.

"Potage aux légumes de pépé

2kg de pommes de terre
2 poireaux
1 carotte
1 oignon
2 navets

pour le goût: feuilles de célerie séchées
au choix quelques feuilles le laitue ou d'oseille

Lavez, épeluchez et coupez (les légumes) en morceaux, couvrez d'eau dans une casserolle et faites cuire. Après la cuisson, réduisez les légumes en purée, puis passez-les. Salez. À servir avec des croûtons et de la crème fraîche."

Tant cette recette paraisse simple, tant faut-il faire attention aux détails. C'est bien un Bourguignon qui l'a écrite et amélliorée. Ne choisissez que les navets les plus tendres, n'utilizes surtout pas les tiges du sélerie, ni le célerie-rave. Le passage est obligatoire pour enlever les fils des poireaux. Figurez-vous, avec une recette tellement simple, il vous arrive quand même de passer une heure devant la passoire...
Quelle pédanterie! Et pourtant, c'est exactement ca, mon vieux pépé, ce gendarme plein de forte volonté.

Cette recette, c'est un passé heureux, quand, en France, les grands-parents nous servaient encore des menus à 5 plats, la soupe toujours en premier. Notamment pour les jours de Noel, quand toute la famille était réunie pendant une semaine entière. Tout le monde à table! Chacun sa propre serviette, sous le menton quand nous étions petits, puis sur les genoux. Nous aimions tellement cette soupe, nous en avons emenés de pleins boceaux pour en manger en Allemagne...

Chère Mademoiselle Différentielle, je vous souhaite de bonnes fêtes, et bon appétit!

amicalement, votre Wichtel

3.12.11

Pouletschnetzletes à la Pseudo-Maghreb

E bitzeli stolz bin ich ja schon, dass es so geworden ist, wie ich mir vorgestellt habe. Darum muss ich das auch hier aufschreiben, was ich gestern nach der Arbeit locker-flockig zusammengekocht habe. Wobei meine Kenntnisse der nordafrikanischen Küche beschränkt sind und Kichererbsen für mein Glück genügen täten. Egal. Sojasauce und Senf sind garantiert nicht originalgetreu, wurden als Notsicherung ins Rezept eingebaut.

Pouletschnetzletes à la Pseudo-Maghreb


3 Personen


Poulet-oder Putengeschnetzeltes
Butter
Senf
Sojasauce
3 Zucchetti in nicht zu kleinen Scheiben
Zwiebel, gewürfelt
3 grosse Knoblauchzehen in Scheiben
1 Dose Kichererbsen
Cumin
Gewürznelken
Cayennepfeffer
Salz&Pfeffer

Gschnetzletes mit Senf einreiben und in Sojasauce tunken. Marinieren. Derweil Gemüse rüsten. Butter schmelzen, einen TL Cumin kurz darin rösten.
Zwiebeln kurz scharf anbraten, dann auch die Zucchetti dazu. Wenn diese so halb durch sind, Huhn dazu, braten. Kurz bevors durch ist nochmals mit Cumin würzen und die Knoblauchscheiben mitbraten, etwas Cayennepfeffer und normalen Pfeffer darüber, leicht salzen. Kichererbsen (abgetropft) dazu. Mit etwas Wasser ablöschen und 10 Minuten simmern lassen.
Dazu Couscous.

Un été brûlant


Le film m’a plu. C’est un excellent film pour un dimanche matin tranquille. Certes, ce n’est pas une histoire extraordinaire. Ou peut-être que si.
Le film pourrait jouer dans un roman de Sagan, avec les voitures, la richesse, la vie mondaine et ses révolutionnistes, si ce n’était pas pour des remarques sur la politique concrète qui tombent de nulle part, placées avec peu de délicatesse comme on le connaît de « l’aube ». Ce n’est pas un roman de Sagan, c’est du Garrel, tout de même. C’est du Garrel, donc, les plateaux sont intimes et atmosphériques. Ceci est mélangé avec deux actrices qui ont une présence énorme à l’écran. Le film est un vrai régal.

Fiche du film.

La guerre est déclarée


Les critiques en sont positives. La mienne ne l’est pas. Oui, j’ai pleuré (beaucoup). Oui j’ai ri (un peu). Hélas, cette histoire, a été très, très mal racontée. Et je ne parle pas seulement (mais quand même) du petit interlude musical à la Honoré/Beaupain. (Oui, je sais que d’autres cinématographes utilisent ce moyen stylistique également, mais disons que dans les derniers ans c’est certainement ce duo –là qui le définit). Et si on parle déjà musique, je suis désolée de vous dire que si ça avait été à moi de choisir la musique de film, les morceaux auraient été les mêmes dans beaucoup de cas. Ce que je ne considère pas comme quelque chose de bien. Mais d’un point de vue global, ma critique principal porte toujours sur le récit maladroit.

Fiche du film.

Paris - Reconciliation et déconstruction

Paris, ce n’est qu’une ville française comme une autre. La première fois que je l’ai visitée, j’avais 16 ans. J’avais été enchantée par la ville, par la mode, par les couleurs et les odeurs (oui ben pour la dernière chose, enfin bref, ce n’est pas comme si les ados étaient pas un peu space) et aussi par le béret acheté pour l’occasion. Je l’ai toujours, celui-là, et il est toujours beau. Pour le reste, j’ai tendance de le mettre au compte des hormones. Un retour à Paris a dû attendre l’an 2008. Une deuxième fois à la capitale, mes souvenirs et impressions ont été déçus. Depuis, j’y retourne tous les ans, les albums photos en témoignent. Et finalement je peux accepter cette ville. Car, comme je l’ai déjà écrit au début : Paris n’est qu’une ville comme une autre.
Et contrairement à ce que j’ai écrit en 2008, aujourd’hui je peux constater sans émotions, sans déceptions que Paris n’est pas ce qu’on nous fait croire.
Paris n’est pas romantique et ce n’est pas la ville de l’amour. Paris n’est pas un tableau de Van Gogh et les bistrots y sont pas plus pittoresques qu’à La Rochelle ou Bourg-en-Bresse. Paris n’est pas magique. Paris ne correspond pas aux mythes qui lui sont accordé. Paris n’est pas la ville de « Midnight in Paris » - mais le consensus général n’arrête pas de toujours et encore raconter justement ça.
Et si mes quelques lecteurs français inexistants (et même si j’en avais, ils auraient déjà arrêté la lecture de ce billet maladroit), si eux me disent qu’alors, cette fausse réputation de la capitale n’est qu’un problème des étrangers étant de visite pour seulement quelques semaines de suite, durée insuffisante pour déconstruire les stéréotypes perpétuellement soufflés dans l’oreille, je leur réponds : Non. Vous souffrez du même problème, vous aussi, vous accordez de faux espoirs et images à cette ville. Plus subtilement, certes. Mais alors, mais alors. Pourquoi n’a –t-on pas fait des films s’appelant « Lyon », « Marseille je t’aime », « Dans Lille » ? On aurait pu. Puisque, soyons honnête mes chers Français, Paris n’est pas le seul et unique centre d’innovation et de créativité, malgré tout, malgré le centralisme in extremis.
Tout ça pour vous dire : Paris, c’est une ville. On y paie cher pour les appartements de taille et d’état ridicules. Paris, c’est bruyant. Paris, c’est beau parfois. Paris peut même être romantique si on y va avec la bonne personne – mais avec elle, toute ville est romantique.
Paris, c’est rien de nouveau.
Ce n’est qu’une ville.

22.10.11

Meet Monica Velours

Küchentechnisch gibt es nichts grossartig Neues zu berichten, ausser, dass ich gerade die langweiligste aller Tomatensaucen hergestellt habe und weder Sahne noch Gewürze das ändern können. Schlimm. Was ich jedoch der werten Leserschaft durchaus mitteilen möchte: Geht "Meet Monica Velours" anschauen. Bitte. Bitte! OK, ja, äusserlich ist es yet another seichte Tragikomödie. Ja, der Plot ist an mindestens zwei Stellen sehr vorhersehbar. ABER, mes chers, ABER: die absurde Beziehung zwischen dem Teenager und der abgehalfterten Stripperin wird so glaubwürdig gezeichnet, in ihrer ganzen Absurdität. Und Kim Catrall spielt fantastisch. Deshalb: Anschauen! Pronto!

18.9.11

Manuelas Empanada

Manuela spricht spanisch. Meistens jedenfalls. Aber wenn das Herz mitspricht, dann geht das nur in Galizisch.Ich verstehe leider nur bruchstückhaft Spanisch, Galizisch jedoch so gar nicht. Und da der mehr oder minder bilinguale Sohnemann so überhaupt nicht des Übersetzens gewillt war, haben Manuela und ich uns eher rudimentär wenn überhaupt verständigt. Das aber mit viel Liebe.
Doch eigentlich wollte ich von der zu dieser Gelegenheit verspiesen. Empanada schreiben. Deren Rezept hat mehrere Übersetzungen durchlaufen. Fehler mögen demnach durchaus enthalten sein.

Empanada
für 1 Wähenblech

3 Zwiebeln
1/2 rote Peperoni
2 Büchsen Thunfisch
4 Knoblauchzehen

1 1/2 Gläser Öl (ich: halb Olive, halb Raps)
1 Glas Milch
1 Glas Weisswein

Mehl, Salz, Pfeffer, Ei


Zwiebel und Peperoni kleinhacken.  Das gesamte Öl erhitzen, Zwiebeln vergolden, Peperoni rein, mitbraten, Knoblauch ebenfalls. Die ganze Chose abkühlen lassen, Öl vom Gemüse separieren. (Wenn Sie eine anständige und praktikable Separationsmethode gefunden haben, lassen Sie es mich wissen.) Sollte ca 1 Glas Öl ergeben.
Dieses mit der Milch und dem Weisswein auf kleiner Flamme erhitzen. (Ausgefallenes Protein mag entstehen, ist zwar nicht schön aber auch nicht besonders tragisch) . Dezent salzen. Und wieder abkühlen lassen.
Danach Mehl à volonté reinkneten, bis ein anständiger Teig entsteht.
2/3 davon auswallen, in eine Wähen- oder Quiche-oder Springform drapieren. Thunfisch mit dem Gemüse mischen und die gesamte Chose auf den Teig geben. Den restlichen Teig auswallen und als Deckel verwenden.
Ei verklopfen und Empanada damit bestreichen.
Für mindestens 45 Minuten (eher mehr) bei 180 Grad backen.

Geniessen.
Ich mags lieber kalt als warm.
Am Besten aber noch mindestens 1/2 Tag Zeit geben, damit alles schön durchziehen kann.

Dazu gerne Salat.
Das restliche Ei habe ich Übrigens in der Öl -Zwiebelpfanne als Rührei gebraten und über den Salat gekippt.

13.9.11

Fragebogen, aufgewaermt.

Die Fragen habe ich vor 4 Jahren schon einmal beantwortet. Aber hey, Lebensumstände ändern sich, Essverhalten auch.

1) Kannst du kochen? Wenn ja, kochst Du gerne?

a)Ja. Doch, mittlerweile kann ich kochen. Ich habe ein solides Standardwissen an Rezepten und Zubereitungsarten im Kopf, fremde Alltagsrezepte gelingen mir (fast) immer auf Anhieb, ich kann verschiedene Geschmacksrichtungen miteinander kombinieren. Doch, ich kann kochen. Auch wenn ich wohl nie eine Prinzregententorte backen werde. Aber das scheitert schon an der Geduld.



2) Wann isst bei Euch die ganze Familie gemeinsam?

Abends. Sehr sehr häufig. Und ja, am Wochenende natürlich auch mittags und hin und wieder auch morgens.

3) Was isst Du zum Frühstück?

Manchmal Brot mit Frischkäse und Confi. Manchmal Müesli mit Joghurt. Manchmal nichts. Sehr häufig Eisenkrauttee dazu.

4) Wann, wo und wie esst ihr in der Woche?

Morgens: Siehe 3, gegen halb sieben.
Mittags: zwischen 11:50 und 12:40 Uhr . In der Kantine, bemüht um fleischlos. Bemüht. Nicht immer erfolgreich. Fast immer warm.
abends:Variiert sehr stark, irgendwas zwischen 18 und 21 Uhr. Zu Hause. Entweder aufgewärmte Resten, oder sehr oft Chäs ond Brot, gerne mit Suppe aufgemotzt.

5) Wie oft geht Ihr ins Restaurant?

Im Schnitt wohl ein bis zweimal pro Monat. Und ich liebe es. Hätte ich früher so auch nicht gedacht.


6) Wie oft bestellt Ihr Euch was?

Nie.
Selbermachen ist schneller.
Und wenn wir keine Lust auf Selbermachen haben, gehen wir ins Restaurant, weil wartezeitentechnisch (und preislich auch fast) kommt das aufs Selbe raus, wie bestellen.

7) Zu 5 und 6: Wenn es keine finanziellen Hindernisse gäbe, würdet ihr das gerne öfters tun?

5: Ja und nein. Vielleicht mal ein etwas edleres Restaurant. Aber die Frequenzbeschränkung: "Oh, wir können nicht ins Restaurant der Finanzen wegen", nein, das gibt es nicht. Das Bedürfnis ist einfach nicht da, öfters ins Restaurant zu gehen. Hat wohl auch mit der Erziehung was zu tun.
6: nein.

8) Gibt es bei Euch so was wie „Standardgerichte”, die regelmäßig auf den Tisch kommen?
Nudeln mit Tomatensauce. "Unsern" Mangofisch. Wenns indisch schmecken soll, habe ich mittlerweile meine Standardwürzung, die mir sehr gut gefällt. Gemüsesuppe, püriert und eingefroren immer auf Vorrat.

Immer wieder sonntags Carole's Scrambled Eggs.
Gefülltes Brot als Standardapéro.

Wenn Gäste kommen: Pilzrisotto. Immer noch. Als Fancy'Gästerezept mittlerweile Boeuf Bourguinon.


9) Hast Du schon mal für mehr als 6 Personen gekocht?

Ja.


10) Kochst du jeden Tag?

Nein.


11) Hast Du schon mal ein Rezept aus dem Kochblog ausprobiert?

Aus meinem: Alle.
Aus anderen: auch. Wird aber seltener, wende mich immer häufiger an meine Kochbücher.

12) Wer kocht bei Euch häufiger?

Ich.


13) Und wer kann besser kochen?

Ich.
Weil, mit mehr Leidenschaft. Aber die Konkurrenz ist dicht hinten auf.

14) Gibt es schon mal Streit ums Essen?

Nein.
Man lernt ja mit den Jahren, dass es auch so was wie Kompromisse gibt. Und selbst da, wo ich Kompromisse eingehe, würde es sonst nicht in handfesten Streit ausarten. Es geht hier auch weniger ums Essen selbst als um die Nahrungsmittel. So toleriere ich halt Zucchetti im Januar und gehe auch mit in den riesigen Supermarkt, um einzukaufen. (Allein schon deswegen, weil ich die bonding-experience Supermarkt seit Jahren zu schätzen weiss.) Und wenn ich es doof und umweltverschmutzerisch finde, Fertigsuppen im Tetrapack zu kaufen, fülle ich halt das Gefrierfach entsprechend mit selbstgemachten Suppen. Ich habe keine Lust, um Nahrung zu streiten.

15) Kochst du heute völlig anders, als Deine Eltern?

Ja. Nein. Der Kochstil bleibt zentraleuropäisch-mit internationalem Einschlag. Ich probiere mehr aus. Würze mehr, würze anders, mache andere Sachen, auch indische oder amerikanische Gerichte, bin bei neuen Gerichten gnadenlos selbstbewusst (jedenfalls, bis die Küche explodiert). Wobei meine Eltern sehr froh sind, wenn ich bei ihnen kochen und sie auch etwas ausprobieren können. Manchmal scheint es einfach, dass sie in der langjährigen Routine gefangen sind und die Aktivierungsenergie, etwas Neues auszuprobieren, eine klein bisschen zu hoch scheint. Aber die Offenheit ist definitiv da.

16) Wenn ja, isst Du trotzdem gerne bei Deinen Eltern?

Ja.

Es gibt Sachen, die gibt es für mich nur bei meinen Eltern.


17) Bist Du Vegetarier oder könntest Du Dir vorstellen vegetarisch zu leben?

Ich war Vegetarier. Als ich jung war. Ich versuche meinen Fleischkonsum zu reduzieren. Was mir sehr schlecht gelingt, da ich mittags nicht selbst koche und das vegetarische Angebot meist nicht meinem Geschmack entspricht. Und noch kommt Geschmack vor dem Weltretten. Ich kann es mir nicht mehr vorstellen, vegetarisch zu legen. Aus gesundheitlichen Gründen. Am Anfang des Studiums habe ich einmal die Woche Fleisch gegessen(Freitags habe ich das Mensamenu gegessen. Ansonsten zu Hause Gekochtes, das immer ohne Fleisch war. Weil ich 1) nie dran denke, für mich fleischlos zu kochen und 2) das Budget, das Budget). Das hat mir unter anderem einen wunderhübschen Eisenmangel beschert, der auch mit Medis nicht mehr weg wollte. Und glauben Sie mir, Eisenmangel an der Grenze vom "Normalwert", das schlägt aufs Gemüt und ist nicht lustig. Wenn ich wochenends nur für den eigenen Haushalt und nicht für Freunde koche, bleibts aber vegetarisch. Das ist unbewusst bei mir so drin und wirds wohl immer sein.
18) Was würdest Du gerne mal ausprobieren, an was Du Dich bisher nicht rangewagt hast?
Plunderteig.
Brathähnchen. Generell Sachen, die eher in die Richtung 'Ganzes Tier' tendieren.


19) Kochst Du lieber oder findest Du Backen spannender?

Mittlerweile mag ich Kochen lieber. Könnte daran liegen, dass ich zur Zeit keinen richtigen Backofen besitze, sondern nur so eine vermaledeite Mikrowelle mit Backfunktion (und einem höchst eigenwillig kalibrierten Temperatursensor. Ein gemeiner Rührkuchen wird zur Herausforderung)

20) Was war die größte Misere, die Du in der Küche angerichtet hast?
Zwei Geschichten. Eigentlich eine. Haben beide mit meinem Goldfischgedächtnis und der Küchentür zu tun. Und mit der Suppe. Also, Suppe war eine Kartoffelsuppe. 1 Stunde simmern lassen, währenddessen raus aus der Küche, nach anderthalb Stunden wieder rein in die Küche, Fenster aufgerissen und im sich klärenden Rauch erstmal gestaunt, wie verkohlt 6 kleingeschnittene Kartoffeln sein können. Praktisch vollständige Ox-Reaktion im gesamten Kochtopf. Es war nicht schön.Nach einer Woche einweichen auf dem Balkon die Kartoffelreste so gut es ging rausgeschabt, den Topf mit einer Spülmittel-Lösung gefüllt und eine Stunde auf dem Herd kochen wollen. Raus aus der Küche. (Ahnen Sie was ?) Nach einer Stunde wieder rein in die Küche. Putzlösung ist anscheinend kurz nach dem Aufsetzen übergekocht und hat die Gasflamme gelöscht. Gas ist jedoch während fast einer Stunde weiter in die Küche geströmt. Mein erster Reflex: Flamme wieder anmachen. Nicht mein klügster Reflex. Habe erstaunlicherweise überlebt. Es folgte Dauerlüften. Und Gasgeruch, für den ich früher eine leichte Neigung hatte (So, wie zu Lösungsmitteln und so) führt seit da dazu, dass mir leicht schlecht wird.


Aus offensichtlicher Nichtvorhandenheit, erlaube ich mir, die Fragen 21 und 22 zu überspringen. Meine Antworten wurden schon gegeben




23) Was magst Du überhaupt nicht?
Koriander und Kaffee, beides in mikroskopischen Mengen ok, alles drüber hinaus: Geht nicht.
Aus Höflichkeit kann ich sonst fast alles essen.Fenchel aber nur, wenn die Liebe sehr gross ist.

10.9.11

Sommer-Menu

~
Mediterranes Poulet, Salat, Brot
~
Eis, Honigmelone, Trauben




--
Im Anschluss abkühlen im Pool. Soweit man bei 34 Grad Lufttemperatur in einem 34 Grad warmen Wasser abkühlen kann.

Gefülltes Tomatenpoulet

Ist gut.  Doch doch. Aus dem Betty Bossi " Vegetarische Küche" - Fleischzusatzheft. Wird im Original mit einer fragwürdigen Rahmrucolasauce serviert. Aber das schmeckt dann zusehr nach 90er-Jahre Betty Bossi und glauben Sie mir, das wollen Sie nicht.

Gefülltes Tomatenpoulet

Für 4 Personen

1 Pouletbrüstchen/Person
1 Glas getrocknete Tomaten
1 Knoblauchzehe, gross
10 Oliven, entsteint
1 bisschen Chili
Bratfett

Zahnstocher, Bratpfanne, Gratinform.

Tomaten hacken, Knoblauchzehe dazu pressen, Oliven kleinschneiden, Chili ebenfalls. Alles schön mischen.
Längs Taschen in die Pouletbrüstchen schneiden. Füllung hineinbugsieren, Öffnung mit Zahnstocher vernähen. Pouletbrüstchen von beiden Seiten im Bratfett kräftig anbraten. Alles in die Gratinform geben. Übriggebliebene Füllung auf das Fleisch streichen. Mindestens 45 Minuten bei 100 Grad im Ofen garen.

Dazu gabs Gurkensalat und Brot.

Confi

 Dieses Jahr zum ersten mal chez Mademoiselle Différentielle: Confitüre.Scheint wohl auch so ein Erwachsenwerden-Dingens zu sein. Bislang von Elternbesuchen mitgebracht, jetzt keine Lust mehr auf Gläserschleppen. Dafür lieber stundenlange in der heissen Küche stehen. Die Zwetschgensaison hat mich auf dem falschen Fuss erwischt und ist schon fast durch, bevor ich überhaupt realisiert habe, dass wir schon Herbst haben. Heute also zwei Kilo Zwetschgen kleingeschnitten, en parallèle das erste und letzte Ratatouille des Jahres gemacht (Besitze allerdings nur einen grossen Topf, weshalb das Ratatouille sich gedulden musste, bis die Confi in den Gläsern war). Und weil die Einmachgläser im Topf so schön klickerten, wurden zwei davon mit Kathis Balsamico-Zwiebeln gefüllt. Zur Überbrückung bis zum nächsten Sommer stehen im Küchenregal jetzt 8 Gläser Aprikose, 6 Gläser Zwetschgen, 2 Gläser Erdbeere. Ohne Schnickschnack, nur Frucht und Zucker, keine sentimental beschrifteten Etiketten, Konzentration auf das Wesentliche. Dann drei Stunden Mittagsschlaf. Nämli.

16.8.11

Mariaflüguuf.


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