31.3.12

-39-

Zum ersten Mal "My Fair Lady" gesehen. Einige der Lieder kannte ich halt, Bruchstücke der Handlung ebenfalls, irgendwas mit zwei Sprachlehrern, die einer Frau aus der Unterschicht das "anständige" Sprechen beibringen ("The Rain in Spain"), getanzt und geheiratet wird auch. Das, was ich mir selbst zusammengestrickt hatte, passte nur halbwegs auf den Film. Dass Higgins und Eliza zusammen kommen, wusste ich, hätte also "I'm getting married in the morning" Higgins zugeschrieben."I could have danced all night" sah ich immer als Ende der grossen Ballnacht und nicht als Liebesthema zwischen den beiden Hauptprotagonisten. Höh? Mit der Handlung hatte ich so meine Probleme, vielleicht schlicht, weil der Film aus einer vergangenen Epoche stammt. Dieses Gemisch aus "Der Widerspenstigen Zähmung" und dem Aschenbrödel-Motiv war öfters befremdlich. Und die Dialoge. Ach, die Dialoge. Nun ja. Zwei, drei Lieder neu kennen gelernt, ist ja alles sehr ohrwurmfreundlich. Beim nachmittäglichen Joggen  ausgerechnet "Just you wait" im Ohr. Ca alors.
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Ganz unmotiviert war das Blumenbudget ja nicht. Dass ich jetzt aber so overly obsessed mit meinen Blumen bin, hätte ich nicht erwartet. (Ist nur ne Phase). 6 Tage war der letztwöchige Blumenstrauss garantiert, heute, am Tag 8, nehme ich die lahmen Blumen raus, schneide den Rest kurz und erfreue mich wie ein kleiner Goof weiter an meinen Blümelein.

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Sehr erstaunt, dass die Wohnung nach einer Woche allein bewohnt dreckiger erscheint als wenn zu zweit bewohnt. Insbesondere deshalb, weil ich kaum zu Hause war. Die Küche war fürchterlich dreckig, dabei bestand mein Frühstück diese Woche meist nur aus einer Tasse Tee und der Znacht aus zwei Löffeln Erdnussbutter (Das war hier übrigens mal ein Kochblog, trololol). Aber nu denn. Die Shampoos und Duschmittel reichen, um den gesamten Farbenkreis zu bilden, mit Nuancen! So gestaltet man sich das Putzen angenehmer (Heureux seront les simples d'ésprit.)

30.3.12

-38-

Der Basilikum grünt, der Knoblauch schiesst aus, Rosmarin und Schnittlauch leben noch, eine Kapuzinerkresse zeigt sich... Leute, das wird!
Sonst nichts.

29.3.12

-37-

Dorothée war etwas komisch, vielleicht ein bisschen behindert, geistig. Ich weiss es nicht recht. Sie war etwas komisch, langsam, und ein Jahr älter als wir. Dass sie ein ziemliches Gstabi war, half auch nicht. In der Primarschule waren wir in verschiedenen Schulhäusern, kannten uns zwar, doch ich hatte nicht viel zu tun mit ihr. In der Sek allerdings waren wir in derselben Klasse. Sie hatte es nicht leicht. Wir waren gemein. Schliesslich war es ihre Schuld, dass sie komisch war. Handarbeits-, Turn- und Hauswirtschaftsunterricht: In diesen Randstunden, die für den sozialen Zusammenhalt gedacht waren, wurde es offensichtlich. Aber eben auch sonst. Ich war nicht die Anführerin. Aber ich habe mich auch nicht für sie gewehrt. Schliesslich war sie ein bisschen komisch. Dreizehnjährige sind grausam, so brutal wie Kinder, so nachtragend wie Erwachsene. Die Lehrpersonen haben es schon gemerkt. Es gab auch öfters Klassenkonferenzen. Nur half das nicht. 
Später, ich studierte schon, begriff ich, wie gemein wir damals gewesen sein mussten. Man sollte sich bei Dorothée entschuldigen. 
Drei Wochen später besuchte ich meine Eltern. Auf dem Perron im Heimatdorf sah ich Dorothée. Ich ging nicht auf sie zu. Ich entschuldigte mich nicht. Ich war wieder dreizehn und Dorothée war komisch. 

28.3.12

-36-


27.3.12

-35-

Mlle Diff macht heute mal Karriere, sondern arbeitet mal richtig was weg. Die Mails fliegen nur so vor sich hin. In dem Zusammenhang auch gleich mal Augen-, Zahn- und Frauenarzt angerufen. Den Sommer 2012 starte ich wohl generalüberholt. Sogar die Musikinstrumente haben Doktortermine.
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Grossvater hat Brief geschrieben. Bin jetzt vollständig über seinen Gesundheitszustand informiert.
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Nach zweiwöchiger Zwangspause endlich wieder mit andern Leuten musiziert. Bin jetzt absolut überstellig, ein aufgeregter Flummi, der soeben nach Hause getänzelt ist, singend und mit viel zu viel Energie. Sollte in 10 Minuten im Bett sein. äh ja.

26.3.12

-34-

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Kollege ist von der Dienstreise heimgekehrt und hat mir, wie bestellt die Fressereien mitgebracht.  (Ich tendiere dazu, das Hol-Prinzip etwas zu strapazieren. Manchmal hat es schon fast was von Rumbefehlerei, aber das nur am Rande) Das Mittagessen fiel daher etwas klein aus. "Nöd in Giit ine fresse" habe ich eben nicht in meinem aktiven Wortschatz. 
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Mlle Diff goes sportlich, Teil 3. Dank Zeitumstellung ist das Rollerskaten mit Freundin wieder möglich, also Muskelkater ignoriert und locker flockig 1 Stunde in der Gegend rum geheizt. Beim Zumachen der Schuhe ein kurzer Anfall von saisonaler Saugverwirrung, funktioniert doch der Verschlussmechanismus etwas anders als bei den Skischuhen.
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Mlle Diff goes Karriere weiter im Hinterkopf, heute gerade mal wieder sehr.

25.3.12

-33-

1 Stunde gejoggt. (Ohne Husten. Leute, es wird!). Und weil Frühling ist und Sack in China, gleich noch einmal Ballet Boot Camp drangehängt. Morgen dürfte interessant werden.
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Die neue Sofaposition ist immer noch super. On a related note: Ich habe meine Fingernägel lackiert. Mit Glitzer.

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Übrigens gestern beim Einkaufen im grossen, grossen Supermarkt gestaunt: Wer um Himmels Willen geht einfach so hin und sagt sich: Hm, ja, wir brauchen noch Mehl, Eier und eine Massageliege? Viel interessanter: wer bestimmt, dass Massageliegen ins Angebot genommen werden?

24.3.12

-32-

 *es wird Frühling*

- Das Sofa umgestellet. Je länger es so steht, gen Fenster, mag ich es.
- Das Blumenbudget etwas erleichtert. Blumen auf Sofatisch. Neue Einrichtung in der Stube gefällt.
- Zwei Blumenkästen gekauft, Peterli, Kapuzinerkresse und Basilikum angesät, Knoblauch gestupft, Rosmarin und Schnittlauch schon fertig gekauft und auch auf den Balkon gehängt. Nachdem letztes Jahr sogar Minze eingegangen ist, jetzt beschlossen, dieses "dream big" zu versuchen. Noch ist in den Kästen nix zu sehen und die Hoffnung gross.
- Das Auto steht mir nicht mehr zur Verfügung. Gar nicht mehr. Heute deshalb der Test: Grosseinkauf beim grossen Supermarket mit dem Fahhrad. Ist wie schwimmen, verlernt man nicht. Und mittlerweile habe ich sogar so nette Velogummis, da kann der Gepäckträger noch mehr als damals.

23.3.12

-31-

Langsames Aufwachen war gescheduled. Wurde dann aber nichts. Irgendwann mit einer Apfelschorle versucht. Nicht nachahmenswert. Wie mir gerade einfällt, den ganzen Tag ausser einer Laugenstange mit injizierter Butter nichts gegessen. Ca alors.
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Gekichert.
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Die amerikanische Dirigentin, die ihrem Jugendchor beibringt, dass 1 und 2-Eurostücke mehr Wert als Quarter und Nickel.
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Gestern wurde im Radio sehr darauf gepocht, dass der Mann, der getötet hat, lebend gefasst werden soll. Heute ist er erschossen.

22.3.12

-30-

Nachdem die Erkältung so langsam auf dem Rückmarsch ist, mir gestern Nacht noch einen Virus am Computer eingefangen. (Jajaja, 5 Stutz in die Kalauerkasse). Entsprechend kurze Nacht, und Stress.
Erst viel später sehr langsames Aufwachen bei etwas, das der Produktbeschreibung "heisse Schoggi" nur mit Not entspricht. Widerwillig.
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Bevölkerungsgruppe, die ich mit Abstand am Häufigsten mit E-Readern hantieren sehe: Frauen ab 50, gerne auf Fernreisen.
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Es wird Frühling.

21.3.12

-29-

Ich bin fasziniert von diesen Aufnahmen von Aufnahmen von West Side Story. Hin und wieder bröckelt es, wird die Kamera vergessen und man ahnt etwas von der Arbeitsatmosphäre.

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Sehr gerne und oft heftig nickend den Text "Gender Matters?!" gelesen. (Via).

"Oft wünsche ich mir, dass Frauen, insbesondere die Frauen meiner Generation, denen so viel versprochen wurde und die sich doch oft genug den alten Strukturen ergeben müssen (?), doch mal die Nase voll habe und sich von der Lebenslüge verabschieden, es handle sich um individuelle Entscheidungen und/oder Probleme, wenn sie eigentlich massiv strukturell diskriminiert sind."
Dazu gesellt sich der eine Eintrag von Julian, die sich anhören muss:
 ""Sie sind mit Anfang 40 ja noch im gebärfähigen Alter. Gehen Sie erstmal Ihre Familienplanung abschließen; dann können Sie sich wieder melden!"


20.3.12

-28-

Letzte Woche komplett vergessen, dabei hatte ich es mir sogar noch auf einen Fresszettel geschrieben: Frau Schlotterbeck lebt! Inklusive verlebtem Gesicht, Zigarette und Rauhaardackel.
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Heute keinerlei Backversuche. Dafür Brot eingekauft. Auch nach Jahren an Französisch schafft es diese eine Bäckerei, mich wie ein Anfänger fühlen zu lassen. Sobald die Komplexität meiner Bestellung "une baguette" übersteigt, kriege ich nie das, was ich bestellt habe.

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Jetzt: Milch mit Honig.

19.3.12

-27-

Heute war die Mensakarte in der Post, die ich letzte Woche verloren hatte. In einem Umschlag, keine Worte beigefügt. Karma ist manchmal auch lieb. Grad kurz vor der absoluten Misanthropie.

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Es sollte eine Lauchquiche geben zum Znacht. Teig gemacht. Füllung gemacht. Guss gemacht. Guss auf Füllung auf Teig in Form. Guss auf Tisch. Mittleres Desaster. Umsiedelungsversuche machten aus dem mittleren ein grosses Desaster. Zwischen Füllung, durchweichtem Teig und durchweichtem Backpapier ward nicht mehr zu unterscheiden, ein Chrüsimüsi auf dem Küchentisch und dann im Abfalleimer. Es ist nicht mein Tag. 

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Das Kranksein strapaziert, die Nerven besonders. Schiebe meine Unleidlichkeit auf den fehlenden Sport. Radfahren geht zwar wieder, dabei singen ist aber immer noch nicht. Ich klinge wie ein rachitischer Papagei. Immerhin meine Sprechstimme hält jetzt wieder ganze 5 Minuten, bis sie kippt. Ich inhaliere Honig wie nichts und Ricola ist mein zweiter Vorname.

18.3.12

-26-

Dieses Wochenende werde ich bekocht und ich habe die Wohnung nicht geputzt. Schlechtes Gewissen? Nein. Es ist oft genug anders rum.
--
Maloney nach der ersten Folge abgebrochen. (Stört sich sonst niemand dran, dass es immer dieselben Stimmen sind?) Dann halt ein Nachmittag mit meinen Sonntagsbriten.
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Muss den Leuten endlich beibringen, dass man meinen Gesichtsausdruck um einen linearen Faktor korrigiert, um auf meine Gefühlslage zu schliessen. Die Antwort auf "Bist du sehr genervt?" lautet nämlich "No, mildly irritated"


-25-

Ich mag Smash. Der Pilot war grossartig (wenn auch einiges der Begeisterung daher rührte, dass das eben NICHT Glee ist und man ähnliche Sachen anders (und gscheiter) machen kann), danach hatte die Geschichte ein, zwei Folgen lang ziemliche Hänger - doch jetzt sind wir plötzlich an einem sehr spannenden Punkt. Zudem schön auch, dass mehrere der Hauptpersonen vielschichtig dargestellt und gezeichnet werden - unter anderem die beiden Rivalinnen, wo ich nun nicht mehr weiss, wer die Böse und wer die Schlechte ist, oder vielleicht kann man das so auch gar nicht sagen. Auf alle Fälle werden auf die ganz starren Charakteren-Schablonen verzichtet. Me likey. Ausserdem muss ich mir anschauen, ob sich der Komponist und the very straight chorus boy sich kriegen. Das wäre ja gelacht.
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Die Freunde waren beim Ski-Fahren und haben insbesondere am Nachmittag desöftern kleine Kinder aufgesammelt und wieder der Herde dem Ski-Kurs zugeführt.
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Mein deutsches Internet liest das Ashby-Haus. Ich bin mir noch unentschlossen. 1. Das Genre. 2. Kenne ich mich in Hollywood kaum aus und die Hälfte der Anspielungen wäre wohl an mich verschwendet. 3. Auch wenn es sehr geschätzte Blogger waren, hat mir in Buchform noch keiner gefallen. Allerdings war bislang noch kein Roman bei.

17.3.12

20, 21, 22, 23, 24

Mo:
Die Nacht ist kurz, gestückelt und grausam. Alpträume. Vom Krieg, dabei lese ich doch erst nach dem Aufwachen bei Lila. Als der Krieg im Kopf endlich endet und ich wieder im hier und jetzt bin, stelle ich fest: Krank. Gliederschmerzen. Alle Oberflächen, die mit meiner Haut in Berührung kommen und nicht genau Körpertemperatur haben, sind unangenehm. Vor mir liegen 6 Stunden Reisen, mit 4 mal umsteigen. Ich ordne die Billete und Bestätigungen der zu benutzenden Reihenfolge nach, Fieber ist noch nicht, nur Gliederschmerzen und ein schwerer Kopf.


Di:
Note to self: Abhandlung über THE Ikea-Couch und ihre Gschichten schreiben.
Idyllische Idylle ist idyllisch.
Kriegerinnen everywhere. Nachdem ich letzte Woche via Frau Gröner auf eschergirls.tumblr.com gestossen bin und Comic-Kriegerinnen meine Gedanken so langsam beherrschen, schlagen heute unabhängig davon Kollegen vor, ich solle mich als eine solche verkleiden. Nein, nicht für Karneval. Ja, es gibt Naturwissenschaftler, die genauso besessen sind von Action- und Comichelden, wie uns The Big Bang Theory glauben machen möchte. Nein, das ist nicht charmant.
Immer noch krank. Jetzt Bett.

 
Mi
Dieser Winter scheint der Winter der 3 Tages -Turboerkältung zu werden. Heute bis Mitte Nachmittag noch Fieber, dann langsames Abklingen, nur die Stimme ist noch im Arsch. Ist jetzt das dritte Mal diese Saison. Hm.
Im Mittwochs-Seminar erstmals etwas getan, was ich als Schülerin nie tat: Themenfremde Diskussion auf Schmierzettel mit der Sitznachbarin. Tja.
Von 3 unterschiedlichen Personen zu meiner Kinderplanung gefragt worden. Scheinbar scherzend. Scheinbar. Auch im Jahre 2012 ist die Fähigkeit, Kinder auszubrüten, das Main-Feature einer Frau. 

Do

Franzose, 30, zum ersten Mal in seinem Leben ausserhalb l'Hexagone. Eigentlich sollte die Verwunderung über die Fremde süss sein. Wunder, alle 10 Meter stehen bleiben und stauenen, so in etwa. Es wird aber nur dauernd gejammert,dass nicht alles so wie in Frankreich ist, gepaart mit unglaublichem Nationalstolz, sobald etwas an ein französisches Original erinnern soll. Schwierig, vor allem für meine Nerven. 
Es ist jedoch Teil einer Problematik, deretwegen ich kaum Austausch-/Auswandererblogs lesen kann und bei "A Year in The Merde" streckenweise Stossatmung bekam. Mein Tipp: Erstmal die Klappe halten. Die Sachen wertungsfrei wie möglich auf sich zukommen lassen, geschehen lassen. (man merkt: eine gewisse Passivität ist vonnöten.) Achsolustige Kulturschockvergleiche erst später anstellen, erstmal ein Jahr in der Fremde leben. Dann mindestens nochmals ein Jahr. Dann kann man anfangen darüber nachzudenken, das erste Jahr humorvoll in einem literarischen Werk zu verarbeiten. LobenswerteAusnahme in diesem Bereich: Vormirdiewelt.de.
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Krank.
Krank krank krank.


Fr:
 Jeans gekauft. (dieser Blog hat Continuity! )
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Der Mann im Café, der ein sehr dickes Sachbuch liest und fein säuberlich jede gelesene Zeile mit einem gelben Neonmarker anstreicht.
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Paracetamol ist lieb. Sehr lieb. Hustenstiller auch.
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I'm a judgemental bitch. Jetzt isses raus.

11.3.12

-19-

In einer Fortsetzungsgeschichte, die ich lese, schmeisst die Hauptperson gerne Popcorn gen Fernseher, wenn das Drehbuch zu deppert erscheint. An dem Punkt war ich gestern Abend auch, als ich anstatt Bett mich dann doch noch zu "The Holiday" hab überreden lassen.
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Aufgewacht um 6.30, dank der Nachbarin Wecker. "C'est le temps de se réveiller. Il est 6 heures trente". Ja, unsere Wände sind ringhörig.
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Trotz Sonnencreme bin ich heute ein rot-weisser Panda. Woot woot.
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Nachmittägliches Telefonieren mit diversen Arbeitskolleginnen, mehrheitlich aus der Hauptstadt. Alle prokrastinieren fleissig. Ich auch.
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Das Velofahrer-Schicksal: Die beiden Jeans, die ich vor knapp 2 Jahren gekauft habe, sind beide innert einer Woche an den üblichen Stellen durchgerieben, womit ein Hosenkauf nächste Woche unabdingbar wird. Sucks. Eine Anfrage an meine 5 Leserinnen und Leser, da ich ja, sofern ich nicht gerade psychohiegienisch bedingt Teller und Backbücher dem Abfall zuführe, gerne meine Nachhaltigkeit erhöhe: Hat jemand einen klugen Tipp, wie man Jeans weiterverwerten kann? Seien Sie sich bewusst, dass ich weder eine Nähmaschine besitze noch besonders gut nähen kann (zudem: ohne Fingerhut näht sich Jeansstoff von Hand äuserst unangenehm) und das Produkt doch eine gewisse Praktikabilität haben sollte. I.e, Hüllen für Scrapbooks oder ähnliches Schnickeldi sind nicht so mein Ding. Für Putzlappen ist der Stoff zu sperrig, Nackenrollen brauch ich grad nicht - mehr ist mir bislang nicht eingefallen.

10.3.12

-18-

Aufgestanden.
Skigefahren.
Wetter strahlend, Schnee fantastique.
Mittag gegessen. (Pommes. Geht nicht anders)
Skigefahren.
Nach Hause.
Duschen.
Essen.
Schlafen, jetzt.

9.3.12

-17-

Panischer Anruf: Ausgeschlossen. Und da ich ein liebender Mensch bin, radel ich nach Hause und schliesse auf.
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Als ich nach Hause komme, Erdbeeren auf dem Küchentisch. Im März. So stellt man meine Liebe auf den Prüfstand.
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Kennen Sie das? Wenn Sie mit jemandem aus einer anderen Gegend reden und den Dialekt annehmen? (So habe ich es mir unabsichtlich mit mehr als einem Walliser verdorben.) Kann ich jetzt auch in Fremdsprachen. Mein Englisch klingt sehr italienisch gefärbt. Und seit Neuestem im Angebot: Nicht nur Angleichen in der Aussprache, sondern auch in der Grammatik, auch beim Nachdenken. Deshalb waren heute alle meine Gedanken auf Englisch, mit stark russischem Akzent und praktisch nur aus Nomen und Adjektivn bestehend.  Hochdeutsch kann ich aber noch immer nicht akzentfrei.

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Generelle Unverträglichkeit mit andern Leuten, dem Leben und den Schnapsideen. Besser wirds sobald nicht.

-16-

Wieso stellen Menschen überhaupt Rauschmittel her? Ein bisschen Schlafentzug reicht doch völlig aus.
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Es ist zwar falsch, aber so verdammt befriedigend, wenn ich wenigstens etwas besser kann als der Kollege. Das zwar auch nicht perfekt, aber besser. Yay.
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Wenn wir hier schon das Thema "Mlle Diff und die Karriere" haben, dann noch dies: Als mathematisch-naturwissenschaftlich-ingenieurstechnisch gebildeter Mensch hört man ja noch vor Anbeginn des Studiums, dass einem alle Türen offen stehen. (Dass diese allerdings nicht angeschrieben sind, ist ein anderes Thema). Und auch, dass man dann ja gerade bei Unternehmensberatungen sehr gesucht sei. Mhm. Man stelle sich also 5 Jahre Studium mit ernsthaften Dingen vor, eventuell nicht minder ernsthaftes Doktorstudium und dann soll man für eine Unternehmensberatung arbeiten? So frei nach Vince Eber: "Als Naturwissenschaftler versteht man zwar genausowenig von Beratung wie ein BWLer, das aber  in der Hälfte der Zeit." In dem Zusammenhang auch Kudos an einen etwas fortgeschritteneneren Kollegen, der sich von einer grösseren Beratungsfirma 3 Tage auf eine Werbeveranstaltung nach Oslo einladen liess um ihnen dann zu sagen: "En fait, tout ce que vous faites c'est virer des gens".
Und wie diese Leute, BWLer oder nicht, die Mathematik missbrauchen, macht mich sehr unentspannt ("Das ist alles nach rein mathematischen Formeln berechnet, das müssen wir so machen." Ja schon mein Lieber, alles reine Mathe, nur, wenn man die Anfangsparameter nach Belieben setzt, kommt auch das raus, was du möchtest, gahhhhh! ) Von daher, meinen Nerven tut es besser, mich nicht fachfremd zu orientieren.
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Schlittschuhlaufen gewesen. Ich kann es noch. Nicht so gut wie früher, dafür aber anständiges Bremsen.
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Ansonsten Entwicklung von Schnapsideen, noch und nöcher.

7.3.12

-15-

Warum sahen meine Dirigenten nie wie Nick Caffrey aus? Hach. Neid.
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Auf dem Nachhauseweg grosser Umweg, da eine Identitätskarte gefunden. So 100 Meter vor dem Polizeiposten radel ich endlich einer Parkierkontrolle über den Weg, Karte in sichere Hände gegeben und ab nach Hause.
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Ich will ja nicht lästern, aber wenn man mitten im Seminar plötzlich über Musikarrangements nachdenkt, spricht das nicht unbedingt für das Seminar. Tjaaaaaaaa.
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Geburtstagsgeschenk organisiert. Weil ich nett bin.

6.3.12

-14-

Mlle Diff goes Lehrerin 2. Teil. Aka, weswegen das eh nicht funktionieren kann: Ich würde wohl schon am 2. Tag des Studiums den Professoren den Lehrplan um die Ohren hauen. (Agressionsprobleme? Ich?) Denn wenn ich mir da so die Stoffpläne, die Anforderungen etc durchlese, die man bei den einzelenen pädagogischen Hochschulen findet, schwanke ich zwischen verzweifeltem Haareausreissen und Lachanfällen. In dem Zusammenhang auch den ehemaligen Gymi-Schwarm gefunden. Der jetzt Gymi-Lehrer ist und für die Lehrerausbildung eine online einsehbare Arbeit geschrieben hat. Karikierte Zusammenfassung (die auch mein Problem mit "wissenschaftlichem" Arbeiten in den sozpäd-Fächern veranschaulicht): Hypothese: "Wenn ich 'Simsalabim' sage, werden weisse Eier blau". Durchführung: Man nehme einen Karton weisse Eier (Foto im Bericht), sage Simsalabim, pof, san die Eier blau (Nachherfoto). Ebenfalls Fotobeweis: Mit brauenen Eiern funktioniert es nicht so gut. Schlussfolgerung: Meine Intuition war richtig und ich bin der King auf dem Häfeli. Nur, dass man dann im Annex darauf stösst, dass er die Eier während des Simsalabimsens von Hand blau angemalt hat. Juppidu. Schneidern wir uns doch mal Daten so, dass sie passen, egal wie deppert es ist und die Beweisführung braucht ja auch net sauber zu sein. Und das von einem Dr.rer.nat. Aber immerhin die Fehlerrechnung war erste Sahne.
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Und wenn ich nicht gerade über Geisteswissenschaftler hergezogen bin heute, habe ich mich kreativ beschäftigt und super Geburtstagsgeschenke mir ausgedacht. Für Leute, die ich zwar doll lieb habe, aber nicht so gut kenne. Da fällt mir das immer leicht. Jetzt muss man die Dinger nur noch organisieren.

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Den ausgeliehenen Kindle wieder des-enregistriert. Aber so ein E-Reader wär schon toll. Was ich aber nicht verstehe, sind diese verdammten proprietären Datenformate. Wieso kann ich mit einem Sony-Reader nicht ein Buch lesen, dass ich bei Amazon gekauft habe? Ich verstehe ja, dass man die Bücher einen Kopierschutz haben, aber könnte man den nicht vereinheitlichen? Echt jetzt. Es würde mir die Reader-Wahl um einiges erleichtern. Oder habe ich auch bald zum Exlibris keinen Zutritt mehr, nur weil ich eine Orell-Füssli-Kundenkarte habe?

5.3.12

-13-

schlechte Nacht. Erst die anstuermende Kaltfront, die sich an den Fensterläden austobte, dann Alpträume und Durst. Aber nichts, was nach der ersten Tasse Tee nicht irrelevant wäre.
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Ich wusste bis heute nicht, dass ich das Wort "iron" falsch ausspreche. aiärn. ähäm-
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Das grosse Backbuch dem Altpapier überantwortet. Eine weitere Aktion zum Thema "Irgendwann ist auch mal gut".
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Leechblock hält mich kaum vom sinnlosen Surfen ab. Ich kenn jetzt halt InternetExplorer intimer als ich je wollte. Das ist alles.
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Alle Jahre wieder. Wie Heuschnupfen. So Phasen, in denen ich denke, ich wär als Lehrerin doch gut geeignet. Kenne mich jetzt in den Bedingungen zum höheren Lehramt 1a aus. Die Lausanner Bedingungen kapiere ich am leichtesten, bei den Zürchern muss man schon drei Mal hinschauen, um die Graphik zu verstehen und die Berner sind seltsam informationslos. Ausser, was die Prüfungsgebühren anbelangt. Bis mir wieder einfällt, dass ich mit wenig pädagogischem Talent gesegnet bin und mir eher die Idee der Performance vor Publikum als denn der zwischenmenschliche Aspekt gefällt. Alle Jahre wieder also, auch der Drang, mir hier und jetzt eine Katze zu zulegen und die Tierheimseiten frequentiere. Bis mir einfällt: ernsthafte Allergie. Und: Kein Freigang für die Viecher hier. (Ich bin auf dem Land aufgewachsen. Das Prinzip einer Wohnungskatze kann ich mir für mich nicht vorstellen). Nicht mal Balkon klappt, weil schlecht sicherbar und tagsüber könnten sie ja doch nicht raus, wenn ich arbeite. (Wohnung im ersten Stock in einer Gegend mit hoher Einbruchsrate, da muss ich mit einem offenen Fenster nicht noch Leute einladen). 
Aber so ist es halt, alle Jahre wieder, und dieses Jahr fallen beide Phase aufeinander. Doch mittlerweile weiss ich, das geht auch wieder vorbei. Bis dahin halte ich es halt aus.

4.3.12

-12-

Der Tag, an dem nichts passierte. Morgens stand ich auf. Abends ging ich ins Bett. Sonst nichts.
Der Frühling ist da, ich putze und versorge meine Kerzenständer. Und das Millimeterstückchen, das seit Neuestem vom Glasteller, den ich von der ExSchwiegermutterInSpe geschenkt bekam, abgesprungen ist, nehme ich zum Anlass, ihn fort zu werfen. Irgendwann ist auch mal gut. Aber auch das geschah gestern.
Heute drum nix.

3.3.12

-11-

Pianomania angeschaut. Tja. War schon ganz schön. Etwas mehr technische Details über das Klavier wären interessant gewesen. Aber generell ganz ordentlich gemacht. Nachdenken darüber, wie Pianisten sosehr auf einen Techniker angewiesen sind, um den Klang auch nur minim zu verändern. Dies zumindest die Botschaft des Films.Wo bleibt da der Ausdruck?  Dazu steht im Kontrast Fazil Say, der soviele Nuancen aus einem Flügel holt.  Nachdenken, gerade auch bei den Szenen, wo die Flügel getestet werden, wie sehr das doch alles in einer gewissen Weise auch bloss eine Arbeitsbeschaffungsmassnahme von ein paar privilegierten Menschen ist. Die Unterschiede sind klein, und wohl auch subjektiv. Ist bei Geigen ja net anders.

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In diesem Zusammenhang auch erstmalig vom Filmverleih bei iTunes Gebrauch gemacht. Technisch alles i.O. Was ich jedoch seltsam finde: Ich habe ein Zeitfenster von 30 Tagen, um mir innerhalb von 48 Stunden den ausgeliehenen Film anzusehen. Weshalb die doppelte Zeitbeschränkung? Entweder, ich habe bloss 48 Stunden, um mir den Film anzusehen, kann die aber wählen, wann ich will  - oder ich habe bloss 30 Tage, kann mir aber den Film sooft anschauen, wie ich will. Das jetzige Modell finde ich eine Geldmacherei der unangenehmen Art.
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Der Besuch ist weg und hat Avocados hier gelassen.
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Seit diesem Megavideo-Skandal und seinen Kollateralschäden ist mir das Serienschauen gründlich verleidet. Ich mag mich nicht durch 20 Links klicken müssen, von denen die Hälfte mit Trojanern gespickt, der Rest nicht verfügbar ist. 

2.3.12

-10-

Erster Gedanke beim Aufwachen: "Völker, hört die Signale!Auf zum letzten Gefecht"
Na, das kann ja heiter werden. Zum Frühstück dann zwei Stück Pizza, kalt.
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Intensives Youtube-Studium des Papageno/Papagena-Duetts, Vergleiche der Inszenierungen (und ungläubiges Kopfschütteln über die über-dramatisierten Szenen in den Schützengraben des 1. Weltkriegs. Idee gut, Umsetzung grauenhaft.) Auf dem Fahrrad dann feststellen, dass ein solider Kirchenchor-Alt 1 eben kein Koloratursopran ist. Dabei sind die Augenbrauen mit Frau Bartolis durchaus vergleichbar. 
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B. Wartke

Gedichte bloggen. Soweit ist es also schon gekommen.
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Die wenigen Tage im Jahr, wo ich die Fensterläden tagsüber nicht schliesse, um die Wärme drin zu halten oder die Sonne zu blocken, sondern sie hereinlasse, um nicht heizen zu müssen.
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 Theaterbesuch mit der Allerliebsten. Festgestellt, dass ich null bis garnichts über die Ent-Kolonialisierung Algeriens und die Umstände weiss.
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Zum Abendessen zwei Stück Pizza, kalt.

1.3.12

-9-


Via HappySchnitzel auf den Text "Wir, die Netz-Kinder" gestossen. Zustimmung, was den Teil betrifft, wo das Netz ein Stück unseres Leben und nicht komplementär zum RealLife ist. (Ein für mich mittlerweile veralteter Ausdruck.) Dennoch mag ich den darauf folgenden Lobpreisungen nicht zustimmen: So egalitär erlebe ich meine Internetwirklichkeit nicht. Natürlich sind die gefühlten Abstände kleiner und die Hierarchien flacher geworden. Dennoch gibt es halt, wie im "RealLife", Anführer. (Männliche Form explizit gewählt). Was es wohl braucht, doch ist es von einem grundsätzlich wünschenswerten meritokratischen Ansatz weit entfernt. Das Internet macht eben eine Gesellschaft auch net besser. 
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Seit langem mal wieder Uno gespielt. Grandios verloren. Dafür können die Gäste jetzt Schweizerdeutsch.
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Mein kleiner Supermarkt nimmt auch Pakete für abwesende Nachbarn entgegen. ♥